Moin!

Eine bunte Unterwasserwelt mit Fischen und farbenprächtigen Korallen – das findet ihr bei freshwater-team vergeblich. Kalte und dunkle Seen mit mehr oder weniger guter Sicht, Höhlen, Wracks und Gebäude – genau das sind unsere Tauchziele.

Wir haben viele Jahre in Köln gelebt und auch dort mit dem Tauchen angefangen. Vor einiger Zeit sind wir in den Kreis Waldshut in den Südschwarzwald an die Schweizer Grenze gezogen. Hier haben wir in letzter Zeit aus verschiedenen Gründen immer mal nur sporadisch getaucht. Aber nun wohnen wir in einer für unseren Sport angenehmeren Wohnung und können wieder richtig durchstarten.

Wir freuen uns auf viele tolle und neue Bekanntschaften und gute Tipps zu den Spots hier in unserem Umkreis, aber auch in der Ferne.

Im Laufe der Jahre sind viele Fotos von uns und unseren Freunden entstanden. Unsere erste Kamera war eine Canon Ixus mit einem entsprechenden Unterwassergehäuse. Diese haben wir mehrere Male durch Wassereinbrüche geschrottet und uns anschließend eine Canon Powershot G16 mit einem Fantasea Gehäuse angeschafft. Dann kam irgendwann noch ein itorch-Videolicht hinzu. Unsere Fotos sind nicht perfekt, aber wir haben so viel Spaß an der Fotografie und an dem Verfassen von Texten dazu, dass daraus die Idee für diesen Blog entstand.

Ganz viel Spaß beim Stöbern! Steffie & Peter
P.S. Schaut doch einfach mal auf unserer Facebook-Seite bei freshwater-team vorbei.

Bodensee: Jura + Marienschlucht

Marco, ein Tauchlehrer der Tauchschule Hochrhein, erzählte uns von einer Ausfahrt mit dem bodenseetauchschiff.de zum Wrack Jura und zur Marienschlucht. Selbstverständlich sagten wir direkt zu, denn die Jura sollte man als Taucher schon einmal gesehen haben. Und wir waren auch scharf drauf die einmal zu sehen.

So trafen wir uns alle morgens im Hafen von Uhldingen-Mühlhofen am Bodensee und luden unsere Tauchausrüstung auf das Tauchschiff. Stages, D12, Kisten, Anzüge etc. etc. landeten in kollegialer Zusammenarbeit mit den anderen Tauchern auf dem Deck. Und kurze Zeit später, nachdem wir unsere Autos auf den Großparkplatz des Ortes gefahren hatten, legten wir auch schon ab. Direkt ging es ans Vorbereiten der Ausrüstung, denn allzu lange dauert die Fahrt zur Jura nicht.

Dort angekommen sind wir in unseren Buddy-Teams ins Wasser gesprungen und an der Markierungsboje zur Jura abgetaucht. Eigentlich hatten wir mit Dunkelheit und schlechter Sicht gerechnet, jedoch war es gar nicht so schlimm. Aber trotzdem waren wir etwas von dem Wrack an sich enttäuscht. Nach einer Stunde waren wir, obwohl wir uns alles genau angesehen haben, fertig mit der Jura. Natürlich mussten wir auch noch Deko absitzen.

Nach einem wärmenden Mittagessen wurden dann die Flaschen getauscht und Stages gerichtet, denn wir machten Kurs auf die legendäre Marienschlucht. Bei schon oben vielversprechender Sicht ließen wir uns einfach die abwechslungsreiche Steilwand bis auf 60 m herunterfallen. Das mögen wir so am Steilwandtauchen: Fahrstuhlfahren und danach langsam die Steilwand genießen. Hier tauchten wir nach gut 90 Minuten wieder auf. Der zweite Tauchgang hat uns deutlich besser gefallen als der erste.

Nach dem Logbuch-Schreiben und Stempelaustauschen kehrten wir alle wohlbehalten nach Uhldingen-Mühlhofen zurück. Und in einer netten Runde unter Tauchern ließen wir einen guten Tauchtag ausklingen.

Ungarn, Budapest: Kobanya – immer wieder, wir lieben sie einfach…

Wir lieben sie einfach. Die Kobanya ist ein Cavespot,an dem wir einen unserer Höhlen-Schnuppertauchgänge machten, und wir mögen immer wiederkommen. Und Susi kennt die ja auch noch nicht. Und wenn wir schon einmal da sind…

Wir haben Joszef einfach wieder kontaktiert und uns mit ihm verabredet. Zwei Tauchgänge waren geplant: einmal the Main Place. Susi muss einfach den Wagen sehen und wir tauchen dort auch immer gerne. Und als zweiten Tauchgang wollten wir dorthin, wo man durch eine Röhre in der Wand in einen Raum bis auf knapp 40 m herabtaucht.

Zunächst habe ich in den 13°C-Wassertemperatur trotz dickem Unterzieher ordentlich gefroren, jedoch konnte ich mich nach einiger Zeit aklimatisieren und einige neue Dinge bei den Tauchgängen entdecken.

Jedes Mal, wenn ich in der Kobanya tauche, nehme ich die Tauchstrecken anders wahr: das erste Mal an dem Haupt-Tauchplatz mit dem Wagen war ich so aufgeregt und mit mir selbst und dem Alles-Richtig-Machen beschäftigt, dass ich mich gar nicht an Details erinnern kann. Das zweite Mal habe ich deswegen so viel gesehen, dass ich schwer beeindruckt war. Und auch beim dritten Mal habe ich wieder Neues entdeckt.

Steffie

Ungarn, Budapest: Molnar-Janosz – Cavediving in der Thermalquelle von Budapest

Von der Opalmine nach Budapest ist es nur noch ein Katzensprung und so waren wir gegen Nachmittag bereits an unserem zweiten Ziel angekommen. Den nächsten Tag, an dem wir vor Muskelkater kaum Treppenlaufen konnten (ich hatte noch nie solchen Muskelkater in den Beinen), verbrachten wir mit Sightseeing und Erkunden dieser wirklich beeindruckenden, vielseitigen Stadt (ich würde jedem einen mehrtägigen Besuch empfehlen). Wir waren nicht nur in der Innenstadt unterwegs, sondern erkundeten auch die nähere Umgebung um unser Hotel, was in Budapest-Kobanya lag. Um die Ecke fanden wir auch das Restaurant wieder, bei dem wir während unseres letzten Aufenthaltes schon hervorragend gegessen haben. Dieser Gurkensalat… Mjam. Natürlich ließen wir den Abend im Szimpla Kert ausklingen. Das ist ein unbeschreiblicher Ort – Kneipe, Bar, Marktplatz, Lounge, Absteige: alles in einem in einem sehr alternativen Ambiente. Man muss es einfach sehen. Es ist unbeschreiblich.

Einen Tag später ging es dann zum Tauchen in die Molnar Janosz. Anna und Atila nahmen uns direkt am Tor in Empfang. Wir betraten den komfortabel ausgebauten Zugangsbereich der Höhle und erlebten einen absoluten Kulturschock. Die Molnar Janosz hat 28° C Wassertemperatur auf den oberen Metern. Es ist bereits im Eingangsbereich schwül-warm – ganz im Gegensatz zur Opal Mine. Auch hier mussten wir unsere Ausrüstung erst einmal zu Einstieg bringen, jedoch standen uns Schubkarren zur Verfügung. Die Ausrüstung konnte komplett im Rödelbereich zusammengebaut werden und uns wurde vom Team aus beim Hineinschaffen geholfen. Alles sehr komfortabel. Für meinen Geschmack darf es beim Höhlentauchen, eigentlich überhaupt beim Tauchen, etwas unbequemer zugehen. Aber nun gut. Das nehmen wir auch. Als alles gerichtet war, erklärte uns Anna in einer Dive-Team-Besprechung das Höhlensystem der Molnar Janosz und welchen Weg wir einschlagen werden.

Schon durften wir uns für den ersten Tauchgang bereitmachen. Von Susi habe ich zu Glück einen ganz dünnen Unterzieher für einen Neoprentrocki geliehen bekommen, denn ich habe nur meinen 1,95 clo Unterzieher und der ist viel viel viel zu warm für die Molnar. Auch die Heizung konnte wegbleiben. 😀   Anschließend durften wir in dieses warme Wasser hinein. Es ist das erste Mal, dass wir mit den Trockis in so warmem Wasser tauchen. Auch hier haben sich alle Mühen gelohnt. Wir schwebten durch eine riesige Höhlenlandschaft. Es wirkte alles so als wenn man in einer Schneewelt unterwegs ist. Überall sind diese weich abgerundeten Gesteinsformationen, ähnlich wie in einem verschneiten Wald, wenn der Schnee schwer auf den Tannenzweigen liegt. Auch Fossilien sind hier und da im Gestein zu sehen. Dann war da noch eine kleine Trimmisere. Wenn ich D12-Konvex-Flaschen tauche, brauche ich mit meinem dicken Unterzieher etwas Blei auf meinem Allerwertesten. Nun hatte ich aber den Unterzieher von Susi an und mir drückte es nun die ganze Zeit die Beine hinunter. Super nervig. Beim zweiten Tauchgang habe ich das sofort herausgenommen. Mit etwas Deko auf der Uhr, die wir auf 6m an einer Dekostange absaßen, beendeten wir den ersten Tauchgang. Der zweite Tauchgang war ähnlich beeindruckend wie der erste.

Am Ende des ersten Tauchtages in der Molnar wurde uns die Flaschen direkt am Rödeltisch abgenommen und für den nächsten Tag wieder gefüllt. So viel Komfort sind wir gar nicht gewohnt. Am Abend suchten wir uns ein Restaurant, in dem wir eine zünftige Portion Ungarisches Gulasch bekamen.

Ein weiterer Tauchtag folgte in der Molnar. Nun kam auch eine weitere Gruppe an, nämlich die 4 Taucher, die wir schon an der Opalmine getroffen haben. Ein weiteres Mal besprachen wir mit Anna, welchen Weg wir tauchen werden. Peter machte bei diesen Tauchgängen die Temperatur des Wassers zu schaffen und beim letzten Tauchgang ging es ihm damit nicht mehr gut, sodass wir diesen leider vorzeitig abbrechen mussten. Eigentlich wollten wir beim letzten Tauchgang über den Seitenausgang aussteigen. So hievten wir unsere Ausrüstung aus dem Eingangsbereich, stempelten unsere Logbücher noch und griffen ein paar Aufkleber für unsere Tauchkiste ab. Vielen Dank, Anna, für 4 schöne und beeindruckende Tauchgänge. Wir kommen bestimmt wieder. Am Abend trafen wir uns im Szimpla Kert mit der anderen Tauchgruppe und fachsimpelten beim Dekobier über Höhlen, Tauchen und das Leben.

Steffie

Slowakei, Dubnik: Slovenské opálové bane – Tauchen in der Opal Mine

Schon eine ganze Zeit vorher haben wir uns darum gekümmert, im September in der Opal Mine bei Dubnik in der Slowakei, kurz vor der ukrainischen und ungarischen Grenze zu tauchen. Und da wir ja schon einmal in der Nähe von Ungarn sind, könnten wir ja auch noch weiter nach Budapest fahren, um die lange geschlossene Molnar Janosz kennenzulernen. Aber damit noch nicht genug, der Kobanya und Joszef statten wir natürlich auch noch einen Besuch auf 2Tauchgänge ab. Und auf der Rückfahrt wollten wir dann noch einen schönen Tauchgang am Tauchplatz Ofen im Attersee unternehmen. Wenn man schon einmal daran vorbeifährt…

Susi und Miki klinkten sich noch mit in unsere Tour ein und so trafen wir uns alle zusammen auf einem Rastplatz vor der österreichischen Grenze, um unsere 1400 km-lange Anreise in die Slowakei gemeinsam fortzusetzen. Miki konnte leider nur die Opalmine mitmachen. Nach vielen Stunden Fahrt kamen wir endlich in Opalev Sigord, wo eine Unterkunft für uns gebucht sein sollte, an. Jedoch ist leider damit etwas schiefgelaufen und wir kamen dann in einem Feriendorf in einem Nur-Dach-Haus unter. Na super. Das winzige Haus hatte Löcher in den Holzwänden. Für uns vier war gerade so eben Platz. Aber wir hatten einen Platz zum Schlafen und ein Dach überm Kopf. Fließend Wasser und Strom waren, wenn auch etwas abenteuerlich, ebenfalls vorhanden. Nun ging es noch darum, etwas zu essen zu organisieren, denn wir waren ja immerhin über 16 Stunden schon unterwegs und irgendwann schmeckt auch die gut belegte Stulle nicht mehr. Das Restaurant zu dem Feriendorf hatte leider schon zu, aber uns wurde eine Pizza bestellt. Üppig belegt und richtig groß präsentierte sich diese – und das zu einem Mini-Preis. Die Nacht war dann etwas unbequem, aber trotzdem konnten wir am nächsten Tag ausgeruht starten.

Endlich ging es am nächsten Tag los zum Tauchen. Peter Kubicka nahm uns nach einer kleinen Autofahrt direkt vor der Opalmine in Empfang. Er erklärte uns zunächst einiges zur Historie und zu einigen Sicherheitsregeln, die einzuhalten sind. Die ersten beiden Voraussetzungen haben wir uns von Zuhause mitgebracht: einen Helm und eine Stirnlampe. Mit einem leichten Grinsen im Gesicht zeigte er uns den Zugang zum Tauchplatz, den er mit Pfeilen kennzeichnete: erst einmal geht es eine gerade Strecke, ca. 500 Meter in den Berg hinein und dann noch einmal ca. 100 Höhenmeter über unregelmäßige Naturstufen abwärts. Am Tauchplatz selbst sind dann Rödeltische vorhanden. Nicht umsonst haben wir uns unsere Handwagen mitgebracht, Jedoch über die Stufen bringen uns diese auch nichts. Und auch die ebene Strecke war ungleichmäßig, sodass wir alles, also D12 und Rebis in den Berg hineintrugen. Für die Stages hat Peter seine Kubi-Rucksäcke mitgebracht. Da passen je nach Größe ein bis zwei Stages hinein.

Irgendwann im Laufe des Vormittages war dann unser Geraffel im Berg und wir konnten uns zum Tauchen umziehen. Endlich ging es los. Endlich tauchen! Am Anfang mussten wir eine ganze Strecke durch flaches Wasser waten, aber dann wurden die Stages angeklippt und jeder hat mit seinem Buddy noch einmal einen Check gemacht. Das, was dann folgte, war einfach nur noch atemberaubend: Die beiden Tauchgänge in dem kalten, leicht sauren Wasser waren geprägt von beeindruckenden Farbenspielen, geräumigen Gängen und viel Abwechslung. Einige Relikte aus der Abbauzeit ließen erahnen, wie hier gearbeitet wurde. Unsere Mühen wurden mehr als belohnt. Nach zwei genialen Tauchgängen war leider schon alles wieder vorbei. Zum Glück mussten wir unsere Ausrüstung nicht noch am gleichen Tag herausholen, sondern konnten dies einen Tag später erledigen, denn an diesem reiste auch schon die nächste Gruppe – einen Taucher kannten wir schon von einer Begegnung ein Jahr zuvor am Walchensee – zum Entdecken der Opal Mine an. Das klingt jetzt nach Massenabfertigung, aber das ist es überhaupt nicht. Es dürfen pro Jahr nur 40 Taucher in die Mine hinein. Warum das so ist, habe ich leider nicht richtig verstanden.

Das Herausbringen der Ausrüstung toppte noch einmal das Hineinbringen: Das, was wir hinuntergelaufen sind, mussten wir auch mit der Ausrüstung wieder hochlaufen. Und das war über die unebenen und zum Teil hohen Stufen eine schweißtreibende Angelegenheit. Aber jeder hat jedem geholfen, sodass Susi, Peter und ich nach der Verabschiedung von Peter Kubicka in Richtung Budapest zu unserer nächsten Etappe starten konnten.

Scharendijke / Niederlande: Hummer, Freunde und mal wieder Frikandel…

Nach Scharendijke? Als Mike uns davon erzählte, waren wir sofort begeistert. Da haben wir doch unsere ersten Tauchgänge gemacht, viele Hummer und Krabben gesehen und uns mit vielen anderen Tauchern am Wrack „Le Serpent“ getummelt. Von Schrendijke bzw. dem Grevelinger Meer können wir viele lustige und schöne Anekdoten über unseren, vor allen Dingen Steffies, holprigen Start in die Tauchwelt erzählen.

Also schlossen wir uns bei Susanne, Barbara, Mike und Marcel an. Stefan kam auch noch mit. Und einen Schlafplatz fanden wir in einem kleinen Ferienhaus direkt in Scharendijke. Natürlich starteten wir das Wochenende Freitag Abend mal wieder bei Frikandel mit Fritten und Bami Schijf in Renesse. (mehr …)

Schieferbergwerk Christine / Willingen: Und immer wieder…

… führt es uns nach Willingen ins Sauerland, um in der Christine zu tauchen. Dieses Mal war Susi wieder dabei.

Unser erster Tauchgang führte uns auf die 3. Sohle (2. Sohle). Dort folgten wir nach dem zweiten Bremsberg dem rechten Gang. Dieser führte jedoch nach einer Weile in eine Sackgasse, so dass wir umdrehten und der Mainline zum Bremsberg zurückfolgten. Das Gas ließ noch einen Abstecher in den linken Arm zu. Über die zwei Bremsberge mit Absitzen von etwas Dekozeit und einer Quetschfrucht-Mahlzeit beendeten wir unseren Tauchgang.

In der Pause stellten wir fest, dass Besuch aus Hamburg da ist: Charis, die wir das Wochenende zuvor in Hemmoor getroffen haben, und ihr Tauchpartner machten auch die Christine unsicher. Cool, dass die Welt so klein ist. Wir haben uns sehr gefreut.

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Kreidesee Hemmoor: Mal eben eine Auszeit…

Obwohl unser Trip ins Lot noch gar nicht lange her ist, fuhren wir einfach noch einmal ein Wochenende nach Hemmoor, um uns zu entspannen. Bea, Mike und Manfred wollten auch da sein, allerdings für einen Tauchkurs. Aber gegen ein Abendessen spricht eigentlich nichts. Unsere Tauchgänge führten uns vor allen Dingen wieder an den Rüttler. Dieses Unterwasser-Monument zieht uns auch nach vielen Tauchgängen immer noch an. (mehr …)

Triebischtal / Sachsen: Mal wieder Miltitz oder unser Urlaubsausklang…

… aber dieses Mal haben wir Mike Lux mitgebracht, der dort zwei Cave-Schnuppertauchgänge absolvieren durfte.

Am letzten Wochenende unseres Urlaubs hat es uns noch nach Dresden verschlagen, um in der Miltitz zu tauchen, denn das hatten wir schon vor der Verabredung „Lot-Urlaub“ geplant und so sind wir all die Kilometer von Cajarc nach Triebischtal gefahren. Aber unser Freund Mike und seine Freundin Barbara waren dieses Mal auch mit dabei. Mike durfte zwei Schnuppertauchgänge machen und Barbara hat Dresden unter die Lupe genommen, denn die Stadt ist ja durchaus sehr sehenswert.

So gestalteten wir unseren ersten Tauchgang am Samstag nach unseren Vorstellungen. Und am Sonntag schauten wir, was der Mike denn beim Schnuppertauchen so macht, denn natürlich wollte er auch ein Bild von sich haben. Das kennen wir ja selbst. Und eine nette Erinnerung ist es auch. Dieses begeisterte Grinsen, als Mike aus der Mine kam… es ist toll, wenn Freunde lachen. Am Samstag nach dem Tauchen trafen wir uns mit Barbara in der Innenstadt von Dresden, um zunächst bei einer Tasse Kaffee die Sonnenstrahlen und anschließend zum wiederholten Male die zünftige Brauhaus-Küche zu genießen. (mehr …)

Lot / Frankreich: Cave, cave, cave – im Höhlenmekka

„Ihr habt auch Interesse an einer gemeinsamen Reise ins Lot?“ kam Miki vor über einem halben Jahr auf uns zu. Na klar. Da sind wir doch dabei. Schnell fanden sich einige der Truppe vom letzten Jahr zusammen, der wir uns nun dieses Jahr anschließen durften. Miki buchte dann ein Haus für uns alle in der Domaine de Gayfie / St. Paul de Laure für die Osterferien. Es wurde abgesprochen, wer einkaufen geht, einen Kompressor mitbringt, Füllschläuche für Helium und Sauerstoff einpackt, Speicherflaschen organisiert etc. Und schon stand einem viel versprechenden Urlaub nichts mehr im Weg. So freuten wir uns auf Susi, Ati, Jenni, Alex, Tim, Benni und Miki.

Im Januar vor unserem Urlaub verbrachte Peter einige Tage in Kamenz an der Tauchbasis Sparmann, um dort seinen KISS-Userkurs zu absolvieren. Um aber in der Christine usw. mit dem CCR tauchen zu können, braucht er einen CCR Cave Kurs und so verabredeten wir zusammen einen CCR- und Cross Over- Full Cave Kurs bei Oliver Marsel, der sich zu dem Zeitpunkt auch dort aufhalten wird.

Die Tage vor unserem Urlaub verbrachten wir damit, unsere Ausrüstung zusammen zu raffen, hier oder da kleinere Optimierungen und Reparaturen durchzuführen und ein paar Kleinigkeiten für den Kurs zu kaufen. Die letzten Züge des Urlaubscountdowns wurden nur noch mit Ungeduld ertragen und der eigentliche Abfahrtstermin wurde von Samstag auf Freitag, unseren ersten Urlaubstag, der eigentlich zum Packen gedacht war, vorverlegt, denn die Vorfreude auf Tauchen, Croissants, die Leute und das Land war einfach zu groß.

Unsere erste Etappe führte uns über Luxemburg nach Dijon, wo wir zunächst in ein schlechtes, aber teures Restaurant einkehrten und dann im F1 Hotel an der Autobahn übernachteten. Die Zimmer glichen eher Schiffskojen und wären die Fenster rund gewesen, hätten wir es glatt verwechselt. Dafür war es günstig und wenn man die Augen zu macht, sieht man den Rest ja auch nicht mehr. Am nächsten Morgen ging es dann nach einem typischen französischen Frühstück (natürlich Croissants) weiter. Noch ein bisschen Autobahn und ein bisschen Landstraße und irgendwann waren wir dann nachmittags auch angekommen.

Irgendwie waren wir die letzten, die eintrafeb, und es sah schon sehr nach einem Tauchurlaub in der Bude aus. So muss das sein! Den ersten Abend wurde gegrillt und zusammen gesessen und natürlich viel erzählt. Steffie lernte dann auch direkt Oli kennen und Stefan, den wir auch von zu Hause kennen, war auch da. Die letzten beiden wohnten allerdings zwei Häuser weiter. Für unseren ersten Tag dort stand erst einmal Theorie und noch nicht Tauchen an – mpf. Die Bedingungen sollten aber auch noch nicht gut sein. Deswegen war das so erst einmal gar nicht schlecht. Wir würden schon noch zum Tauchen kommen.

Eigentlich sollten die meisten Einheiten des Kurses in der Ressel stattfinden, aber durch den starken Flow kam man die ersten Tage dort nicht hinein. So absolvierten wir unsere Pool-Tauchgänge im Cavernbereich der St. Sauveur und die ersten Höhlentauchgänge in der Landenouse. Das frühe Aufstehen (um einen Parkplatz an den Höhlen zu bekommen) und lange Tauchgänge mit anspruchsvollen Kurseinheiten verlangten uns viel ab. Aber Spaß hatten wir trotzdem. Zum Osterwochenende hin war dann auch endlich die Ressel, wenn auch mit einem deutlichen Flow, betauchbar. Zusammen mit Miki und Susi statteten wir ihr einen Besuch ab.

Leider funktionierten an den zwei darauffolgenden Tagen Peters Ohren nicht, sodass er einen weiteren Tauchgang in der Ressel und den Tauchgang in der Truffe nicht mitmachen konnte. Jedoch zur Fortsetzung des Kurses war er wieder fit und die letzten Kurseinheiten konnten noch in Ressel absolviert werden. Wir beide konnten erfolgreich mit dem Technical Cave bzw. dem CCR Cave abschließen. Leider konnte Steffie den letzten Tauchgang nicht mehr mitmachen, da ihre Halsmanschette gerissen ist und wir nur eine zu große als Ersatz mithatten. Doch durch den Einsatz von Oli und Olivier von Oliv’Air / Gramat konnten wir noch eine passende Manschette organisieren. Denn am nächsten Tag sollte es ja noch weitergehen.

Leider war unsere Gruppe ein bisschen vom Pech und von Krankheit verfolgt. Zunächst waren Alex und Tim krank, dann erwischte es Benni, so dass er mit seiner Freundin Jenni vorzeitig abreiste. Susi konnte ein paar Tage nicht tauchen. Peter hatte zwei Tage die Ohren zu. Und zu guter Letzt fiel auch noch Miki aus, sodass er mit Alex und Tim ebenfalls vorzeitig nach Hause fuhr. Ati und Steffie und die Freunde aus dem Nebenhaus blieben allerdings verschont.

Toll fanden wir auch, dass man zahlreiche Taucher aus allen möglichen Ländern kennenlernt und die Leute zufällig trifft, die wir sonst an den heimischen Spots treffen.

Vielen Dank, lieber Oliver Marsel von dive-adventure.com, für einen spannenden, sehr lehrreichen und anspruchsvollen Kurs. Danke an Miki für die Organisation des Hauses, das Mitbringen deines Kompressors und Leihen von Werkzeug etc.. Danke Ati, Susi und Benni für das Mitbringen der Speicherflaschen. Danke Ati und Stefan für den unvergesslichen Tauchgang in der Truffe und zahlreiche Tipps. Danke an Alex, Tim, Jenni, Susi, Ati, Benni, Miki, Stefan und Oliver für einen tollen Urlaub mit unvergesslichen Tauchgängen.

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