Neues Tauchauto

Leider war Steffies „buntes“ Auto in die Jahre gekommen und das Ende absehbar.
Nun stellte sich die Frage: Was soll es denn werden? Da das Raumangebot von Peters Wagen doch sehr ausgereizt ist und sich vor ein paar Tagen nochmal zwei neue Stages dazugesellten, war klar, kein Kleinwagen.
Und nach langem Überlegen und Rumgucken entschieden wir uns für einen Vito. Nach einigem Überlegen standen auch Leistung und Ausstattung fest.
Das finden eines solchen Fahrzeuges war dann schon was komplizierter aber nicht unmöglich.

Heute war es dann soweit. Wir fuhren zu Mercedes nach Gehrden und holten Steffies neues „Tauch“auto ab.

Vinkeveen / Niederlande: Raubfische…

Eigentlich sind wir nicht so die Fischegucker… Aber in Vinkeveen hat uns schon die eine oder andere Begegnung mit Hecht und Co. fasziniert. Herausgekommen sind ein paar, in unseren Augen, tolle Aufnahmen.

 

Vinkeveen / Niederlande: In Cola gebadet…

Schon von mehreren, uns bekannten Tauchern wurde uns immer wieder begeistert von Vinkeveen (dem „Beverly Hills“ von Amsterdam) berichtet: Tolle Sichtweiten hätte man da und dann gäbe es da auch noch das ein oder andere zum Angucken. Das braune Wasser würde zudem für einen interessanten Effekt sorgen – eben wie in Cola baden.

Stefan fragten wir, ob er uns Vinkeveen zeigen möchte, denn er war schon einmal da und weiß, wo man füllen kann und die Jahreskarten (andere gibt es nicht, aber bei 20 € Jahresbeitrag wäre es wohl auch unverschämt nach einer Tageskarte zu fragen) bekommt. Um eine Schlafmöglichkeit mussten wir uns auch noch kümmern, denn wir wollten bei der Strecke lieber 2 Tage bleiben, aber da wurden wir auch schnell fündig, denn der ein oder andere hatte schon entsprechende positive Posts bei facebook hinterlassen.

So starteten wir also einen Tag zuvor mal wieder sehr früh in Köln in Richtung Niederlande. Bei leider nur mäßigen Wetteraussichten kamen wir gegen 9 Uhr an. Zunächst besorgten wir uns die Jahreskarte bei Airdiving, die auch noch aufgrund des fortgeschrittenen Jahres im Preis reduziert wurde. Vorher lockte uns aber noch der örtliche Supermarkt, um etwas Bargeld zu besorgen und sich mit Roomboter Rozijnen Bollen einzudecken. Wir wurden vorgewarnt, dass der Tauchplatz bei den Niederländern sehr beliebt ist und man schnell keinen Parkplatz mehr bekommt. Aber an dem Tag war nicht viel los. Stefan trudelte auch irgendwann ein und wir machten kurz nen Plan, was wir antauchen wollen. Also bauten wir unsere Ausrüstung zusammen, zogen die Trockis an und gingen ins Wasser.

Der erste Tauchgang sollte ein Übersichtstauchgang werden, wo wir jedes Highlight einmal ansteuern wollten. Kaum hielten wir den Kopf unter Wasser, schauten wir auch schon recht erstaunt, denn das braune Wasser hat wirklich einen Effekt wie Cola, nur mit Sicht. Wir begannen unseren Tauchgang mit den Wackelhähnen vom Spielplatz und tauchten weiter zum Holzboot. Dieses umkreisten wir einmal, um dann den Tauchgang in Richtung Workstation sowie Röhre (?!? wir konnten es nicht so richtig identifizieren) und Bus fortzusetzen. Unterwegs trafen wir ebenfalls auf ein Autowrack mit Anhänger (typisch Niederländer, allerdings wist es kein Wohnwagen!), dem ein Katamaran folgte. Überall innerhalb dieses Tauchparks sind Taue gespannt, die den Weg zwischen den Highlights und natürlich auch Richtung Ausgang markieren. Unter Wasser zeichnet sich eine ganz interessante, durch die Formationen abwechslungsreiche  Landschaft ab. Wären jedoch die ansteuerbaren Ziele nicht da, wäre es eine reine Mondlandschaft. Aber da gibt es noch Lebewesen, die wir in der Dimension noch nicht gesehen haben. Die sind uns aber erst beim zweiten bzw. dritten Tauchgang richtig begegnet.

Nach einer Pause und etwas Umschauen auf dem Parkplatz starteten wir den zweiten Tauchgang. Wir beschlossen nun noch die 17 m-Plattform zu inspizieren und anschließend noch einmal den Bus sowie das Holzboot näher zu begutachten. Da waren aber schon andere Taucher und wir wunderten uns, was die denn fotografierten. Man musste genau hingucken, denn er fiel in dem braunen Wasser und inmitten der Aufbauten des Holzbootes kaum in Kontrast: ein wirklich riesiger, kapitaler Hecht. Anschließend wollten wir noch in den Bereich neben der Tauchzone, um einmal zu schauen, ob da noch etwas kommt. Etwas baff waren wir als wir den wirklich großen Zander entdeckten, der auch gar nicht die Flucht ergriff als wir uns vorsichtig näherten. Allerdings bekam Steffie einen Schreck, als er plötzlich den Kopf zur Seite drehte und bedrohlich das Maul öffnete. Er nahm etwas Abstand und legte sich dann wieder in den Sand. Auch die großen Barsche, denen wir begegneten, lagen immer im Sand. Nach 70 Minuten beendeten wir dann auch unseren zweiten Tauchgang und fuhren in unser Hotel nach Breukelen (es gefiel uns auf Anhieb). Zunächst checkten wir ein und organisierten uns anschließend etwas zu essen. Mit einem Glas Wein bzw. nem Bier ließen wir den Abend gemütlich an der Hotelbar ausklingen.

Nach einem ausführlichen, langen Frühstück (bei dem Angebot konnte man sich nicht einfach ein Brötchen zwischen die Kiemen schieben) starteten wir dann unseren zweiten Tauchtag. Zunächst statteten wir der Scuba Akademie neugierigerweise einen Besuch ab. Dort bekommt man neben Luft auch Nitrox und Helium. Aber da wir genug an Flaschen eingepackt haben, mussten wir überhaupt nicht füllen. Als wir am Tauchplatz ankamen, war es voll, allerdings kommen doch einige eher ganz früh einen Tauchgang machen und verschwinden dann gegen späten Vormittag wieder. Und so war unser spätes Erscheinen kein Problem. Die Ausrüstung war schnell zusammen gebaut und unserem dritten Tauchgang stand nichts mehr im Weg. Wir tauchten zunächst wieder zur 17 m-Plattform, um von dort aus den Leinen zu folgen. Bei 30 m brachen wir allerdings irgendwann ab, denn die Sicht wurde immer schlechter und ein Ziel war nicht zu erahnen. Das Holzboot zog uns dann noch einmal an. Wir wollten dort noch ein bisschen posen.  Plötzlich war in der Ferne schemenhaft ein Fisch zu erkennen und dann tauchte ein großer Hecht mit einem Aal im Maul auf. Peter hatte den schon tags zuvor gesehen, aber nicht die Kamera in der Hand. Und dann kam noch ein Zander dazu. Sie waren etwas abseits vom Boot, aber hielten ganz still beim Fotografieren. Nach einer Weile tauchten wir noch einmal weiter in Richtung Bus, um dort auch noch ein paar Fotos zu machen. Nachdem wir noch ein bisschen bei den dort stattfindenden Kursen zuguckten, beendeten wir unseren Tauchgang nach knapp 120 Minuten.

Das waren zwei tolle Tauchtage in Vinkeveen, auch wenn das Wetter nicht ganz so super war. Fische sind zwar nicht ganz so unser Ding, aber die, denen wir hier begegneten, waren schon sehr faszinierend. Uns hat es richtig gut gefallen. Es ist übrigens ein Tauchplatz für jedermann/-frau.
Sicht: bis zu 10 m, max. Tauchzeit: 120 Min., max. Tiefe: 30 m, aber an den „Highlights“ nicht mehr als 10 m, Wasser: max. 14 °C, min. 7 °C

 

Wetnotes: Artikel über die Grube Christine

wetnotes, Ausgabe 17

Vor geraumer Zeit wurde ich angeschrieben, ob ich nicht Lust hätte, einen Artikel über die Grube Christine für die wetnotes zu verfassen. Unsere Fotos wären ganz gut und auch sonst würde das passen. Na klar – über die Christine schreib ich doch sehr gerne. Außerdem sind wir auch begeisterte Leser der Zeitschrift. So kam es also dazu, dass nun ein Artikel über die Grube in der wetnotes, Ausgabe 17, mit Bildern und Text von uns herausgekommen ist. Stolz sind wir darauf. Ich denke mal, dass wir das auch sein dürfen…
Den Artikel könnt ihr hier herunterladen und lesen.
Steffie

Bergwerk Nuttlar / Sauerland: Fremdgegangen…

– der Grube Christine… Aber sie wird es uns sicher verzeihen, denn man muss ja auch mal was anderes sehen… Und außerdem hatten wir noch eine Fotorechnung mit Nuttlar offen, da beim letzten Mal unsere Kamera abgesoffen ist.

An dem langen Oktoberwochenende packten wir nicht schon wieder unsere Koffer, denn wir sind am Wochenende zuvor ja gerade erst aus dem Salzkammergut zurückgekommen. Jedoch haben wir einen schönen Tag im Bergwerk Nuttlar mit zwei guten Tauchgängen verbracht. (mehr …)

Wolfgangsee / Österreich: Marineschule I

Mit ein bisschen Herzklopfen möchten wir von diesem Tauchgang berichten, denn wir waren hinterher doch „maximal geflasht“.

Schon vor unserem Sommerurlaub im Juni haben wir uns bzgl. des Tauchens im Wolfgangsee informiert, ins Besondere über den Tauchplatz „Falkensteinwand“. Als wir dann dort waren, waren wir wohl an der falschen Stelle oder was auch immer. Jedenfalls haben wir keine Falkensteinwand gefunden. Vor einiger Zeit haben wir dann einen neuen Versuch gestartet. Wir haben von aus Linz kommenden Freunden gehört, dass man da auch besser mit einem Boot hinüberfährt, denn es wäre wohl ein unwegsamer langer Fußmarsch mit der kompletten Ausrüstung dorthin. Sie konnten uns aber nicht sagen, wer dorthin fährt, denn als sie da waren, war das privat organisiert. (mehr …)

Attersee / Österreich: Tauchplatz „Ofen“ oder die Reise ins Taucher-Nirvana…

Nachdem wir uns nach dem Tauchgang an der Schwarzen Brücke etwas ausgeruht haben, beschlossen wir noch einen, um die Flaschen zu leeren, zu machen. EiIgentlich könnten wir die am „Ofen“ leersaugen… – mal wieder eine prächtige Steilwand, die zwar nicht so tief endet wie die Schwarze Brücke, aber in unseren Augen etwas spektakulärer und imposanter ist. (mehr …)

Vorderer Gosausee / Österreich: Zwei Tauchgänge mit Panorama

Nachdem uns Bocki von Under Pressure von der Sicht im Gosausee vorschwärmte, haben wir an diesem Tag beschlossen dorthin zu fahren. Von Weyregg am Attersee dauert die Fahrt etwa eine Stunde, da man bis zum Dachstein fährt, so dass wir bereits in aller Frühe aufgebrochen sind. Aber das Bergpanorama und die Abwechslung der Landschaft verkürzten die Fahrt dorthin und ließen definitiv keine Langeweile aufkommen. (mehr …)

Eschweiler: Blausteinsee

Am letzten Sonntag in Panheel hieß es: „Wir fahren am Mittwoch zum Blausteinsee. Da ist im Moment richtig gute Sicht!“ Mh – nun ja der Blausteinsee. Da haben wir unsere ersten 20 m+ Tauchgänge gemacht. Aber wir waren nicht mehr da seitdem der See in die negativen Schlagzeilen geraten ist und unsere Trockenanzüge nach dem einen Tauchgang, der schon lange Zeit her ist, so unangenehm gerochen haben. Aber man kann es ja noch einmal mit dem See probieren. (mehr …)

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